Die Historie vom Wasserschloß Klaffenbach


Wasserschloß Klaffenbach

Wasserschloß Klaffenbach Am südlichen Chemnitzer Stadtrand zieht sich das alte, langgestreckte Waldhufendorf Klaffenbach aus dem Würschnitztal über vier Kilometer bis hinauf zum Harthauer Berg. Sein Wasserschloss stellt wohl das bekannteste Ausflugsziel des kleinen Ortes dar.
Erstmalige Erwähnung fand das damalige Anwesen im Zinsregister des Chemnitzer Klosters. Der Annaberger Bürger Wolff Hünerkopf erwarb es 1543, gemeinsam mit den Dörfern Neukirchen, Klaffenbach und Burkhardtsdorf, und baute es zu einem von Wasser umgebenen Herrschaftssitz und Rittergut um.
In der Zeit von 1570 bis 1934 vollzog sich ein häufiger Besitzerwechsel.
Kurfürst August, der Jägermeister Paul Gröbel, die freiherrliche und später gräfliche Familie von Taube (belehnt durch den Kurfürsten Johann Georg I.), der Fabrikant Carl Heinrich Hähnel, die Landesbank Berlin- sie alle waren, für längere oder kürzere Dauer, Eigentümer des Schlosses.
Die Gemeinde Klaffenbach kaufte Schloss und Grundstück schliesslich von seinem letzten Besitzer Max Leubner und stellte es zur Nutzung durch den Reichsarbeitsdienst bereit. Zwischen 1947 und 1989 fungierte es als Jugendwerkhof.
1992 folgten Restaurationsarbeiten, unterstützt von der Europäischen Union, der Bundesbank und dem Freistaat Sachsen, welche 1994 abgeschlosse waren. Ein Jahr später wurden das im Schloss befindliche Museum für Sächsische Fahrzeuge, das Atelierhaus mit seiner Silberschmiede und "Klöppelkiste" sowie die neue Hotelanlage eingeweiht, die das Wasserschloss zu einem Ort der Begegnung mit handwerklicher Kunst und Kultur machen.


Das MUSEUM FÜR SÄCHSISCHE FAHRZEUGE


präsentiert auf zwei Etagen mehr als 100 seltene Zweiräder und Automobile aus sächsischem Fahrzeugbau und zeigt in seiner historischen "Sachsenring-Tribüne" Videofilme zur Dokumentation dessen Entwicklung.
Kunstvoll gearbeitete silberne Gefäße, Leuchter und Kannen stehen dem Besucher in der Werkstatt von MATHIAS HECK`S SILBERSCHMIEDE zum Verkauf. Man kann alte Maschinen und Werkzeuge im Einsatz erleben oder sich selbst im alten Handwerk des Weinbechertreibens versuchen.
Im gleichen Gebäude befindet sich die "Klöppelkiste", die zum Stöbern nach farbigen Leinen- und Baumwollgarnen, verschiedenen Klöppeln, Klöppelkissen und Zubehör sowie erzgebirgischem Kunsthandwerk einlädt. Auch hier besteht die Möglichkeit, in einem Kurs hineinzuschnuppern in die "Kunst mit den Fäden".

Der HOLZSPIELZEUGLADEN bietet jungen und alten Kinderherzen schöne und originelle Dinge aus erzgebirgischer Manufaktur.

Wen soviel Sehenswertes ermüdet hat, der kann im SCHLOSSHOTEL, in rustikaler Atmosphäre, einheimische Biere und deftige Mahlzeiten zu sich nehmen.
Der Torwächter und sein Geselle warten in der Gaststube "Torwache" mit echtem "Klaffenbacher Schlossbitter" auf.
An zwei Freitagen im Monat wird dort, zu regionalen Spezialitäten und einem guten Tropfen, auch live musiziert.
Ferner existieren ein Reiterhof und der Golfplatz. Für Familienfeste stehen Räume mit individuellem Charakter zur Verfügun, und im eigens eingerichteten Trauzimmer der kleinen Kapelle können sich Paare das standesamtliche Ja-Wort geben.
Kleinkunstveranstaltungen verschiedener Genres, wechselnde Ausstellungen mit Handwerk, Kunsthandwerk und Gestaltung als auch kreative Freizeitangebote für jedes Alter runden das reichhaltige Angebot des Wasserschlosses zu Klaffenbach ab.

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...und so findet Ihr hin...

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